2017-01-05 Abend

By openmedi on 5. Januar 2017 — 1 min read

Das neue Jahr hat begonnen. Ich arbeite mich mühsam durch 8760 hours, einem How To, das einem bei der Planung des nächsten Jahres helfen soll. Ich nutze, da dieses HowTo das Erstellen von Mindmaps ins Zentrum stellt eine Art Fork des weithin bekannten Mindmappingprogramms Freemind, das auf den Namen Freeplane hört.


Der Dezember war neben dem Weihnachtsstress auch geprägt von der Suche nach einem Masterarbeitsthema. Das habe ich aber nun gefunden. Ich werde zu Adolf Englers pflanzengeografischem Forschungsnetzwerk arbeiten. Adolf Engler war auch schon als einer der Direktoren des botanischen Gartens und Museums in Berlin ein prominenter Akteur meiner Bachelorarbeit, in der es ja um die institutionale Entwicklung des Gartens von Willdenow bis Engler, bei besonderer Berücksichtigung der pflanzengeografischen Neuordnung des Gartens im Rahmen seines Umzugs nach Dahlem ging.

Die Pflanzengeografie ist ein spannendes Thema, weil sie fragen nach der Verteilung der Natur im globalen Maßstab fragt. Im Mittelpunkt steht die planetarische Darstellung von Pflanzenverteilungen um Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Orten auf der Erde festzustellen. Die Pflanzengeografie synthetisierte ein erstaunliches Maß an naturhistorischem Wissen und es stellen sich viele Fragen, wie so eine planetarische Darstellung botanischen Wissens überhaupt produziert werden kann. Für Engler will ich also seine pfalnzengeografische Forschung im Hinblick auf seine Eingebundenheit in ein Forschungsnetzwerk untersuchen. Wir werden sehen wie das läuft, ich bin jedenfalls schon ganz hibbelig.


Wenn ich auch dieses Jahr weiter fleißig Tagebuch (in DayOne) schreibe, dann habe ich sechs Jahre Tagebuch geschrieben. Nicht jeden Tag, aber doch immerhin fast jeden. Es gab auch mal einen Monat wo ich gar nicht schrieb, aber nimmt man die reine Zahl der Einträge zu Grundlage (1437) und vergleicht sie mit der Anzahl der Tage, die seit meinem ersten Eintrag am 01.01.2012 verstrichen sind (1831), dann ergibt sich, dass ich häufiger als jeden zweiten Tag wenigstens etwas im Tagebuch hinterließ. Fünf Jahre. Fühlt sich gut an. Ich würde gerne viel mehr Dinge fünf Jahre gemacht haben.

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