2016-07-09 Abend

By openmedi on 9. Juli 2016 — 3 mins read

Die ersten Kartons sind gepackt. Nach dem ich seit meiner Rückkehr aus Aarhus auf der Suche nach einer aushaltbaren Bleibe war, werde ich nun mit meinem Bruder zusammen in einer WG wohnen. Meine Mutter zieht nämlich um, mit der er die letzte Zeit zusammen wohnte und war ohnehin auf der Suche nach einem Mitbewohner. Das Schöne daran: Ich bleibe in meinem Wedding und darüber hinaus sogar im Sprengelkiez. Nach dem Hören [eines Dossiers über alternative Wohnungsbauprojekte](Alternative Bauprojekte in Berlin), in dem Andrej Holm wieder mal sehr eindrücklich geschildert hat, in was für einem schrecklichen Zustand sich der Berliner Wohnungsmarkt befindet und wie schwer es ist heute eine bezahlbare kleine Wohnung zu finden, freue ich mich auf die WG sogar. Denn diese Wohnung ist bezahlbar, schön und der Vertrag unbefristet. Mein Bruder und ich haben außerdem eine Vergangenheit als Mitbewohner, die durchaus positiv war.

Am 16.07. werde ich umziehen, dann geht es vom 18. bis 28. zu meiner Freundin nach Finnland und anschließend übergebe ich die Wohnung. Und dann liegt dieser Stressfaktor Wohnung endlich hinter mir.


Gestern die Klausur ganz gut überstanden. Die Frage, ob genügend Empirie die Argumentation, die ich selbst ganz gut fand, beschwert bleibt aber. Nächste Woche Freitag werde ich es wissen, denn da ist schon Rückgabe.

Der “Masterplan” von neulich hat ein strukturiertes Denken über die vor mir liegenden Aufgaben gebracht. Ich weiß was ich zu tun habe und die grundsätzliche Formulierung dieses Plans erlaubt das iterative Anpassen dieses Plans an das Hier und Jetzt. Ich habe jetzt für den Fall der Technikgeschichte (Modul 3) die Bestätigung, dass von dieser Seite ein Weg gefunden wird. Bleibt noch ein Teil des Modul 6 (freie Wahl) im Umfang von 9 LP und die Literaturwissenschaft (Modul 4, weitere 15 LP). Die erreichbaren Punkte, die ich aus eigener Kraft bis Ende September erreichen kann, bzw. schon erreicht habe:

  • Modul 1: 12 LP
  • Modul 2: 15 LP
  • Modul 3: 15 LP
  • Modul 6 (Teil 1): 9 LP
  • Gesamt: 51 LP

Wie gesagt kann man sich Leistungspunkte zum Zwecke der Anmeldung der Masterarbeit auch vom Prüfungsausschuss durchrechnen lassen. Keine Ahnung ob es auf diesem Wege reichen wird (ich brauche 19 Punkte), weil mir, auch wenn ich davon ausgehe, dass ich alles was in meiner Macht steht tue, für den Abschluss des Modul 4 die mündliche Prüfung fehlt und ich schwer einschätzen kann, wie viele Punkte diese für sich genommen wert ist (ich schätze 2). Ähnlich verhält es sich auch mit dem zweiten Teil des Modul 6. In diesem befinde ich mich gerade noch in Verhandlungen über die noch zu erbringenden Leistungen. Das heißt, sollte meine Konstruktion des zweiten Teils des Moduls nicht funktionieren, dann muss ich die fehlenden 9 Punkte in Mischkalkulation dieses und nächstes Semester einsammeln. Dann bleiben in diesem Semester vielleicht 3 bis 6 Punkte hängen. Alles zusammengenommen:

  • Modul 4 ohne mündliche Prüfung: 13 LP
  • Modul 6 Teilleistung: 3 bis 6 LP
  • Alle anderen Leistungen: 51 LP
  • Gesamt: 67 bis 70 Punkte

Es wird also denkbar knapp. Es gäbe noch die Möglichkeit die gestrige Klausur nicht für das Modul 5 zu verwenden, sondern in 4 LP für das Modul 6 umzuwandeln, aber dann müsste ich neben meiner Masterarbeit plötzlich noch ein Seminar plus Hausarbeit neben dem Forschungskolloquium plus Referat besuchen (Modul 5) und und das scheint mir gefährlich, was die Arbeitsbelastung anbelangt, aber wenn ich bis nächste Woche Freitag – dann bekommen ich die Klausur zurück und muss mich bezüglich des Moduls entscheiden – keinen anderen Stand habe, dann werde ich diesen Weg gehen müssen.

Wie auch immer: Auch das wäre nicht der Untergang der Welt und wie ich eingangs gesagt habe, schafft der “Masterplan” als Basis die Möglichkeit zur Reaktion auf solche Hindernisse.


Ich weiß selbst, dass das Klein-Klein um meinen Studienabschluss nicht notwendigerweise spannend ist. Aber mir hilft es. Es macht die Dinge handhabbar.

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