2016-07-11 Abend

By openmedi on 11. Juli 2016 — 2 mins read

Zeitverschwendung. Ich denke eigentlich nur an Zeitverschwendung, wenn ich so den Tag vor dem inneren Auge passieren lasse. Ja, ich habe ein paar mehr Kisten gepackt und einen Tisch in seine Einzelteile zerlegt und war im Supermarkt hier um die Ecke, aber ansonsten habe ich diesen Tag wie auch schon die anderen mit Videospielen und Podcasts verbracht und habe vor allem das Gefühl, meine Zeit zu verplempern. Ich will gerne lesen, kann mich aber nicht so recht oder jedenfalls nicht allzu lange konzentrieren, ich stehe auf, setze mich wieder, fange an zu packen. Alles ist von Fahrigkeit und Ungeplantheit geprägt, jedenfalls gefühlt. Warten auf den Umzug. Die Wärme draußen hilft nur wenig. Ich will spazieren gehen, aber ich kann mich nicht dazu bewegen und will ich es dann tun, ist schon wieder so spät, dass ich es doch wieder lasse. Ich rede mit meiner Freundin über Skype, wir richten uns aneinander auf. Aber es bleibt doch ein Rest an Unzufriedenheit, trotz aller Beruhigung. Ja, es ist normal. Man hätte nur gerne die Zeit und den Rhythmus und die Ruhe um sich wieder vollständig dem Leben im und am Text zu widmen. Es gibt ja auch dort genug zu tun. Die nächsten zwei Wochen, werde ich dazu jedoch so gut wie nicht kommen. Erst diese Woche, in der der Umzug passieren muss und danach bin ich für 10 Tage in Finnland bei meiner Freundin. Keine Zeit, realistischerweise, irgendwas zu tun. Ist ja nicht so schlimm. Ist ja alles nicht so schlimm.


Als positiv zu vermelden, auch wenn dieses Positive im Verhältnis wenig Zeit gebraucht hat, dass ich nun auch meine 15 Punkte offiziell im System sehen kann und dort 27 Punkte (= 12 Punkte Modul 1 – Einführung + 15 Punkte Modul 2 – Wissenschaftsgeschichte) fest im System hinterlegt sind. Die nimmt mir niemand mehr weg. Jetzt fehlen nur noch 43 Punkte, bis ich mich zur Masterarbeit anmelden darf. Wir nähern uns langsam dem Ziel.

Außerdem habe ich jetzt für das Modul 3 – Technikgeschichte – auch ohne das Okay des Profs, dass aber eigentlich nur ein formeller Akt sein dürfte – die Prüfung angemeldet. Jetzt zählt es die in diesem Bereich zu schaffende Arbeit (ein “Dossier” von ca. 20 Seiten) schnell abzuschließen um rechtzeitig zur Prüfung fertig zu sein und darüber hinaus auch noch Zeit zur Vorbereitung der Prüfung selbst zu haben.

Zumindest schon mal einen Sprechstundentermin angefragt habe ich darüber hinaus im Sekretariat der Literaturwissenschaft, in dem man nochmal meinen Essay über Benjamin und Latour diskutieren und außerdem sich über die Prüfung in diesem Modul verständigen kann. Ich fragte außerdem schon mal nach den Prüfungsterminen, die sehr häufig schon vorab feststehen, um die Möglichkeit der Prüfung bis Ende September abzusichern.

Die Dinge sind nun also in Bewegung gesetzt und damit ist für Spannung ab August gesorgt. Bis August ziehe ich um und besuche meine Freundin. Werde ich alles bis Ende September hinbekommen? An fehlender Planung dürfte es nachher eigentlich nicht liegen…


Unklar ist noch, ob ich irgendwie diesen Essay noch vor meinem Besuch in Finnland fertig kriege, denn das war eigentlich mein Plan. 14 Seiten sind auch hier geschrieben, es fehlen noch etwa sechs. Wir werden tun was wir können.

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