2016-08-02 Nachmittag

By openmedi on 2. August 2016 — 3 mins read

Now aktualisiert.


Gestern endlich den Essay (BenjaminLatour2) rausgeschickt. Bisher nichts zurück bekommen. In mehreren Gesprächen mir und der anderen Seite versichert, dass ich mich nicht zu sehr auf diese abgegebene Arbeit konzentrieren will, weil ich jetzt ohnehin nichts ändern kann. Entweder der Professor nimmt diese neue Version der Arbeit an und bewertet sie – ob gut oder schlecht ist dabei fast schon egal – oder er tut es nicht. Aber auch erst dann macht es Sinn sich mit der Lösung des möglichen (und dann wirklichen) Problems zu beschäftigen. Es gibt hier nichts zu antizipieren.


Leider, oder: Immerhin einen Teilerfolg konnte ich bezüglich meines Moduls 6 (freie Wahl) verbuchen. Da waren ja 18 Punkte zu erreichen und ich kriege durch das Schreiben zweier kleiner Essays, die gemeinsam mit einem Vortrag zur Digital History im Forschungskolloquium der Technikgeschichte 9 Punkte. Eigentlich hatte ich jetzt vor auf einen Schlag die 9 fehlenden Punkte mit einem bereits absolvierten Kurs und zwei Vorlesungen einzusammeln, die von meinem Modul 2 (Wissenschaftsgeschichte) übrig geblieben waren, nachdem ich dieses Modul mit Kursen aus Aarhus abschließen konnte. Leider ließ sich das mit dem Modulatalog nicht vereinbaren. Stattdessen habe ich jetzt 4 Punkte für die Veranstaltung bekommen und besuche im nächsten Semester ein weiteres Seminar um gemeinsam mit einer der beiden offenen Veranstaltungen noch einmal 6 Punkte zu machen.

So sah die Situation vor dem Gespräch aus:

  • Überzählige Kurse (ehemals Modul 2):
    • Vorlesung Naturwissenschaft, Technik, Medizin im Nationalsozialismus
    • Vorlesung Wissenschaftsgeschichte Antike
    • Seminar Naturwissenschaft, Technik, Medizin im Nationalsozialismus
      • Leistung: 1,7

Mein Vorschlag vor dem Gespräch:

  • Modul 6 (freie Wahl) 18 Punkte gesamt:
    • 9 Punkte – Technikgeschichte
    • 9 Punkte – Wissenschaftsgeschichte, bestehend aus:
      • Vorlesung Naturwissenschaft, Technik, Medizin im Nationalsozialismus
      • Vorlesung Wissenschaftsgeschichte Antike
      • Seminar Naturwissenschaft, Technik, Medizin im Nationalsozialismus
        • Leistung: 1,7

So sieht sie jetzt nach dem Gespräch aus:

  • Modul 6 (freie Wahl) 18 Punkte gesamt:
    • 9 Punkte – Technikgeschichte
    • 4 Punkte – Wissenschaftsgeschichte (intern: GKWT FP 12a), bestehend aus:
      • Seminar Naturwissenschaft, Technik, Medizin im Nationalsozialismus
        • Leistung: 1,7
    • 6 Punkte – Wissenschaftsgeschichte (intern: GKWT FP 14), bestehend aus:
      • Vorlesung Wissenschaftsgeschichte Antike
        • bereits absolviert
      • Seminar Wissenschaftsgeschichte Antike
        • Besuch im nächsten Semester (Sitzschein, keine Leistung nötig)
      • Mündliche Prüfung am Ende des Semesters

Wichtig ist noch die Zahl der Punkte für meine Anmeldung der Masterarbeit (70 Punkte sind Voraussetzung).

  • 12 Punkte – Modul 1/1 (Einführung – Variante Wissenschafts- und Technikgeschichte) – sicher
  • 15 Punkte – Modul 2 (Wissenschaftsgeschichte) – sicher
  • 15 Punkte – Modul 3 (Technikgeschichte) – offen (20 S. Dossier über HfG Ulm, mündliche Prüfung)
  • 15 Punkte – Modul 4 (Literaturwissenschaft) – offen (mündliche Prüfung)1
  • 13/18 Punkte – Modul 6 (Freie Wahl)
    • 9 Punkte Technikgeschichte – offen (zwei Essays à 5 Seiten)
    • 4 Punkte Wissenschaftsgeschichte – sicher
  • 70 Punkte gesamt

Im nächsten Semester muss ich also mein Vertiefungsmodul (5/1 – Wissenschaftsgechichte) mit der Präsentation meiner Masterarbeit abschließen (15 Punkte) und das Modul 6 (freie Wahl) wird durch den Besuch eines Seminars und der mündlichen Prüfung, d.h. durch den Abschluss des Teilmoduls (“GKWT FP 14” = 6 Punkte) absolviert (18 Punkte). Ich komme so auf 90 Punkte aus Modulen zu denen noch 30 Punkte (der eine überzählige Punkt in der freien Wahl verfällt einfach) für die Masterarbeit kommen.

Konkret ist im nächsten Semester also ein Sitzschein und eine mündliche Prüfung hinzugekommen. Auch das ist immer noch schaffbar und der Masterplan immer noch aktiv.

P.S.: Die mündlichen Prüfungen werden jetzt übrigens alle Anfang Oktober stattfinden, wie sich nach konkreterer Planung ergeben hat.


Bereits 18 Tage in Folge meditiere ich jetzt schon für je 10 bis 15 Minuten. So etwas ist natürlich immer schwer einzuschätzen, aber mein Gefühl sagt mir, dass es mir tatsächlich etwas bringt. Ich merke das gar nicht direkt im eigenen Denken oder z.B: im schreibenden Selbstgespräch hier, sondern in der Art und Weise, wie ich plötzlich für mich selbst überraschend eine viel ausgewogenere oder entspanntere Antwort im Gespräch gebe oder wenn ich mit mich sonst eher störenden Stimulanzien viel besser umgehe. Da mich mein eigenes Verhalten überrascht, vermute ich, dass sich die geführte Meditation also auf meine Person ausgewirkt hat. Diese sich plötzlich auftuenden neuen Wege im Gespräch, die es vorher gar nicht gegeben hat – Die es gar nicht geben konnte! – freuen mich jedenfalls sehr.


  1. vorausgesetzt der Essay wird diesmal akzeptiert… 
Posted in: Journal

Leave a comment

%d Bloggern gefällt das: