2017-11-06 Abend

By openmedi on 6. November 2017 — 1 min read

In Hamburg(!). Umzug war anstrengend. Da ich „machen ließ“ vor allem nervlich. Stand rum, mit stressbedingten Rückenschmerzen und sah den netten Umzugshelfern beim Umziehen zu, packte, schob und räumte beseite, falls nötig. Fuhr mit dem Auto meiner Mutter nach Hamburg, welches ich bis mindestens nächstes Wochenende noch habe. In HH ging es mit dem Ausladen ebenso: rumstehen, etwas peinlich, wie klein, in welchem Zustand die Wohnung für das zu zahlende Geld ist. Anschließend sogar noch Ikea und Bauhaus. Was das alles kostet. Alles noch am Samstag. Seit dem ausräumen, umräumen, sauber machen. Fegen, wischen. Gerade die Böden hier brauchen eine Reinigung. Freue mich, dass man die Nachbarn im Hause selbst kaum hört. Mit Straßenlärm kann ich umgehen. Aldi 50 Meter entfernt.

Finanziell ist es belastend und ich verbrenne hier einen Studienabschlusseuro nach dem nächsten. Ich hoffe es lohnt sich. Ab nächste Woche wird dann auch Geld verdient. Auch darauf freue ich mich. Paradoxes Gefühl: Ich sehne mich nach Langeweile. Langeweile ist Voraussetzung dafür interessantes zu denken. So denke ich nämlich nicht mal im Kreis. Ich denke einen Kreis los und werde dann durch eine dringendere Sache abgelenkt, wortwörtlich.

Diese Woche wird es noch voll um die Herrichtung der Wohnung gehen, ab nächster Woche – vorbehaltlich umgedrehter Psychologie – geht es dann wieder richtig weiter.

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